Ein halbes Jahr PRAY19

Ein halbes Jahr PRAY19

Mittwoch, 25.09.2019

Rück­blick

Wenn ich an das letzte halbe Jahr von PRAY19 denke, kom­men mir als ers­tes die ver­schie­de­nen Hände in den Sinn: warme, kalte, raue, sanfte, ganz kleine und dann wie­der rie­sige Pran­ken, ver­narbte, fal­tige, feste, wei­che, feuchte, tro­ckene und so weiter.

Wer ich bin, dass ich so viele Hände kenne? Ich bin euer Gebets­stab, der schon einige Male und nun wäh­rend PRAY19 wie­der, durch die Schweiz wan­dert: von Gebets­raum zu Gebets­raum – von Mensch zu Mensch – von Gemein­schaft zu Gemeinschaft.

Star­ten durfte ich meine Reise am Prai­se­Camp, wo ich mit­ten in der Nacht auf­ste­hen musste und man mich nach St.Gallen mit­nahm – das war etwa so, wie wenn man extra für die Ferien früh auf­steht, weil der Flug früh­mor­gens geht, oder man irgendwo weit weg fährt mit dem Auto.

Seit­dem bin ich unter­wegs. Dabei staune ich über die Krea­ti­vi­tät der Räume (bezie­hungs­weise die Men­schen, die sie ein­ge­rich­tet haben).

Span­nend dabei ist, dass diese Räume irgend­wie ähn­lich und trotz­dem total ver­schie­den aus­se­hen. In einem Gespräch habe ich mal mit­ge­hört, dass es so ein Star­ter­pa­ket gibt, dass man bei 24-​7CH bestel­len kann und wel­ches einem hilft, so krea­tive Gebets­pos­ten ein­zu­rich­ten – das muss wirk­lich eine gute Sache sein ;-)

Was mir mega Spass macht, ist durch die ganze Schweiz getra­gen zu wer­den und das am liebs­ten per­sön­lich. So sehe ich die wun­der­schöné Natur, begegne vie­len Men­schen und mir wird bewusst, wofür all diese Chris­ten eigent­lich beten: für diese Men­schen dort draus­sen, für ihre Schweiz, für diese schöné Natur, für diese Welt – ja, das lohnt sich!

Es gibt Orte, die kenne ich mitt­ler­weile auch schon etwas bes­ser, da ich bereits einige Male die­ses Jahr dort war – es gibt näm­lich Gemein­schaf­ten, die machen jeden Monat eine Gebets­wo­che! Doch auch kurze Begeg­nun­gen schätze ich sehr. Das fühlt sich in etwa an, wie der erste Schul­tag und eine Ach­ter­bahn­fahrt auf der Blue­Fire im Euro­pa­park zusam­men: man lernt viele tolle neue Leute ken­nen, die einem unglaub­lich sym­pa­thisch sind und man sich sofort tief ver­bun­den fühlt und dabei geht es rauf und run­ter (je nach Ort in der Schweiz etwas mehr, oder weni­ger) und ehe man sich ver­sieht ist es fer­tig und man wird mit einem Hau­fen Glücks­ge­fühle über­wäl­tigt. Immer könnte ich das natür­lich nicht, das ist klar – aber mir wird gut geschaut, so dass ich manch­mal auch etwas län­ger an einem Ort blei­ben durfte, bevor es dann wie­der rasant weiterging.

Oh, und was mir auch schon mal pas­siert ist, ist das mich jemand per Post wei­ter­ge­schickt hatte und ich bei­nahe ver­lo­ren ging, da die Post den Emp­fän­ger irgend­wie nicht aus­fin­dig machen konnte, auch wenn ich ziem­lich sicher bin, dass die Adresse rich­tig war – nun ja, wir haben dann trotz­dem einen Weg gefun­den, mich an mei­nen Ziel­ort zu brin­gen.  In sol­chen Momen­ten bin ich froh, dass Got­tes Segen nicht davon abhän­gig ist, dass ich zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort bin – aber ich muss zuge­ben, dass ich es schon sehr geniesse, wenn ich bei den Kick-​Offs dabei sein kann und etwas davon hören darf, was die Men­schen mit Gott erlebt haben und wie es sie und ihr Umfeld ver­än­dert hat!

Es ist mir wirk­lich eine Ehre, Teil von PRAY19 zu sein und diese Ein­heit unter den Chris­ten mit­zu­er­le­ben, denn es geht ihnen allen um das Eine – the one thing: über­all geht es um Jesus. The Vision is Jesus!

All diese Hände, von denen ich dir zu Beginn erzählt habe, sind Hände, die beten, Gott prei­sen, sich nach Ihm aus­stre­cken und in Ein­heit ande­ren Chris­ten die Hände rei­chen. Bei jeder Stabs­über­gabe darf ich dabei sein und erle­ben, wie der Segen wei­ter­ge­ge­ben wird.

Ich freue mich auf die zweite Hälfte von PRAY19 und bin über­zeugt, dass wir noch keine Ahnung haben, was die­ses Gebets­jahr in den kom­men­den Mona­ten und Jah­ren noch für Frucht brin­gen wird. Wenn du auch Teil davon wer­den möch­test, dann regis­triere deine Gebets­tage– oder Woche jetzt auf PRAY19 und viel­leicht ler­nen wir zwei uns in die­sem Rah­men noch per­sön­lich ken­nen, wer weiss?!

Euer Gebets­stab.