No neutral ground

jeudi, 12.09.2019

Buch von Pete Por­tal, Südafrika

Pete Por­tal ist Teil einer 247 Prayer Gemein­schaft in Süda­frika und hat vor kur­zem sein erstes Buch «No Neu­tral Ground» heraus­ge­ge­ben. Er erzählt von sei­nem Weg von England nach Süda­frika. Sieh dir den Trai­ler an.

Ste­fa­nie Wittwer‘s Rezen­sion zum Buch:
Eine span­nende, heraus­for­dernde, her­zerwär­mende Ges­chichte von nor­ma­len Men­schen, die es wag­ten, ihre ein­mal ein­ges­chla­ge­nen Lebens­wege zu ver­las­sen und einem inne­ren Ruf zu fol­gen. Pete Por­tal erzählt auf ehr­liche und gewin­nende Art, wie er dazu kam, von England nach Süda­frika– in eine als höchst gefähr­liche bekannte Town­ship — umzu­sie­deln. Seine Hoch– und Tief­punkte, die frap­pan­ten Unter­schiede zwi­schen Erwartungen/​Vorstellungen und der Rea­lität, das gra­duelle und das gezielte Umler­nen von sei­nen Hal­tun­gen, Annah­men und Mei­nun­gen, seine Ausei­nan­der­set­zun­gen mit den Teu­fels­krei­sen von Armut, Unglei­ch­heit, Gewalt und Sucht, und trotz aller Ehr­li­ch­keit und Schwere dringt in der Erzäh­lung eines immer wie­der durch: eine vom Fes­thal­ten an der Treue Gottes getränkte Hoff­nung, dass das, worauf Pete und seine Freunde gebets­voll war­ten, immer mehr wahr wird. Dass Ket­ten der Abhän­gig­keit und Hoff­nung­slo­sig­keit durch radi­kale und andauernde Liebe ges­prengt wer­den. Dass gerade dort, wo die Heraus­for­de­run­gen armer Men­schen am erdrü­ckend­sten sind, Gottes Reich kommt – und mit ihm sein Licht.

Es ist unmö­glich, das Buch neu­tral zu lesen. Petes Leben und seine Aus­sa­gen gehen unter die Haut — sie for­dern die Lese­rin heraus, ihr eigenes Leben, ihre Hal­tun­gen zu über­den­ken. Es müs­sen nicht gleich alle nach Süda­frika zie­hen, aber laut Pete sollte es für Chris­ten selbst­verständ­lich sein, dass unsere Sicht­weise nach unse­rer Bekeh­rung radi­kale Verän­de­run­gen erfährt. Diese Verän­de­run­gen sol­len unter ande­rem auch spür­bare soziale Aus­wir­kun­gen haben, denn ohne solche ist keine echte Verän­de­rung ges­che­hen.

Zum engli­schen Blo­gar­ti­kel geht‘s hier lang.