Von Guernsey nach Genf

Freitag, 14.07.2017

Die Kraft des Gebets für eine Nation

Diese Geschichte ist ein unglaub­li­ches Bei­spiel wie Gott durch sein Wir­ken in ein­zel­nen Men­schen, ganze Natio­nen ver­än­dert: Chris­tian und Ste­fa­nie sind ein Paar, dass in der Schweiz lebt. Durch ihre Gebete wurde das Leben eines ande­ren Paa­res, dass in Guern­sey lebt direkt beeinflusst.

Lies Ste­fa­nies Bericht dar­über, wie Gott über einige Jahre an etwas Gross­ar­ti­gem arbei­tete und lass dich dazu inspi­rie­ren das Gebet für Natio­nen wei­ter­zu­füh­ren: «Gott fügte ein Puz­zle­teil nach dem andern zum Gesamt­bild hinzu…»

Das ist eine sehr sim­ple und doch aus­ser­ge­wöhn­li­che Geschichte, die den gehor­sam von gewöhn­li­chen Men­schen auf­zeigt, Dinge zu tun die der Herr ihnen auf­trug.

Es war Dezem­ber 2014, mein Mann wachte mit­ten in der Nacht auf mit den Bri­ti­schen Kanal­in­seln im Kopf. Er hatte keine Ver­bin­dung zu die­sen Inseln; es gab kei­nen Grund auf­zu­wa­chen mit den Gedan­ken bei die­sen Inseln. Er hatte das Gefühl, dass er für sie beten sollte, was er auch tat, bevor er wie­der ein­schlief. Am nächs­ten Mor­gen wollte er mehr wis­sen – war etwas auf den Kanal­in­seln pas­siert? Brauch­ten die Men­schen dort Gebet wegen einem spe­zi­fi­schen Ereig­nis? Es schien als wäre dort nichts Aus­ser­or­dent­li­ches pas­siert. Und doch, Chris­tian hatte das Gefühl, dass er wei­ter beten solle. Und so blieb er im Gebet wäh­rend der nächs­ten Monate und suchte wei­ter nach einer Ver­bin­dung zu dem Ort für den er das Gefühl hatte, beten zu müs­sen.

Manch­mal betete ich auch für die Kanal­in­seln, denn ich wusste, dass der Herr etwas in unsere Her­zen plat­ziert hatte. Wir woll­ten unse­ren Urlaub dort ver­brin­gen aber dies klappte lei­der nicht und so schlos­sen wir sie ein­fach wei­ter in unsere Gebete ein.

Es dau­erte fast zwei Jahre, bis zum Okto­ber 2016, als sich die Geschichte wei­ter­ent­wi­ckelte…

Ein uns unbe­kann­tes Paar aus Guern­sey, Adrian und Myf­anwy, reis­ten zur 247 Gebets­kon­fe­renz in Genf. Chris­tian und ich lei­te­ten dort einen Work­shop, er sprach über unsere Gemein­schaft in der Schweiz stark ver­knüpft mit einem 247 Gebets­raum. Am Ende kamen Adrian und Myf­anwy um mit ihm zu spre­chen. Sie sag­ten, sie wünsch­ten sich, dass sich etwas in ihrer Hei­mat bewegt – in Guern­sey!

Gott hatte Chris­tian seine lang ersehnte Ver­bin­dung zu den Kanal­in­seln gebracht. Was für ein wun­der­ba­rer Moment!
Wäh­rend der Kon­fe­renz wur­den sie so inspi­riert, dass sie ent­schie­den, dass ein Gebets­haus in Guern­sey (GHOP) schon bald rea­li­siert wer­den könnte. Adrian und Myf­anwy folg­ten Gott gehor­sam nach und ihre Gebete führ­ten dazu, dass sie an der Ver­samm­lung in Genf teil­nah­men.
Als sie Chris­ti­ans Geschichte hör­ten wie wir für die Kanal­in­seln gebe­tet hat­ten, luden sie uns ein sie zu besu­chen – so gin­gen wir nach­hause und buch­ten die Flüge für den Früh­ling 2017.
Gott fügte ein Puz­zle­teil nach dem andern zum Gesamt­bild hinzu; wir staun­ten nicht schlecht, als die Eröff­nung des Gebets­hau­ses in Guern­sey genau an dem Wochen­ende statt­fand, an dem wir unse­ren Besuch geplant hat­ten.
Der Traum für das Gebets­haus in Guern­sey ist, dass ab 2018, 10000 Stun­den unun­ter­bro­chen zu Gott gebe­tet wird. Es ist sehr auf­re­gend zu sehen, was Gott der­zeit in Guern­sey tut – und wir beten wei­ter um mehr Segen wäh­rend sich diese Arbeit ent­fal­tet.

Wur­dest du Inspi­riert für ein Dorf, Stadt oder eine Nation zu beten? Schau dir die­sen Blog an, wie man ganz prak­tisch für die Welt beten kann. Nur in Englisch.